Von der Idee zum Designklassiker

Der Möbelspezialist WK WOHNEN mit seiner mehr als 100-jährigen Geschichte ist über Deutschland hinaus für sein hochwertiges Wohndesign bekannt. Ein kleiner Blick hinter große – und schöne – Kulissen, auf Macher, Ideen und wohnliche Kunstwerke.

Die Frage zur Erfolgsgeschichte von WK WOHNEN ist die nach der Kontinuität: Wie schafft man es, ein Unternehmen über mehr als 100 Jahre an der Spitze der Branche zu halten und dabei in jedem Jahrzehnt bedeutende Designpreise zu gewinnen? Die Antwort liegt in WK WOHNEN selbst, denn die Entscheidung, welches Stück letztendlich exklusiver Teil der Kollektion wird, fällt stets auf der Basis von Erfahrung sowie einem ausgeprägten, unerschütterlichen Form- und Markenbewusstsein. Auch Veit Fahnenbruck ist als Mitglied des Modellbeirats von WK maßgeblich an diesen Entscheidungen beteiligt.

„Auf der Suche nach einem Stück Perfektion“

Schöne Möbel fallen nicht vom Himmel. Und sie fallen einem Möbeldesigner auch nicht „einfach so ein“. Nein, sie entstehen zunächst aus einer Inspiration, einer Grundidee, und werden dann in einem meist längeren Prozess über unzählige kleine Zwischenschritte weiterentwickelt und ausdifferenziert. Die Gestaltung von Möbeln ist hehre Kunst und harter Arbeitseinsatz in einem.

Was von Möbeldesignern und -produzenten aktuell erarbeitet wurde, ist für die Entscheider der großen Möbelmarken unter anderem auf Fachmessen zu sehen und zu erleben. Es sind Märkte der großen Ideen, auf denen beispielsweise auch die versierten Einkäufer von WK WOHNEN gelegentlich fündig werden. Stoßen sie auf Entwürfe oder Modelle, die den ganz besonderen Vorgaben des Traditionshauses genügen, erwerben sie die Exklusivrechte: Das Spektrum der Marke hat damit eine Facette mehr, die jedoch vor ihrer Produktion gelegentlich noch einen Feinschliff von den WK-Designern erhält.

„Aktiv gestalten – schöner einrichten“

Die Ansprüche von WK WOHNEN sind sehr hoch und außergewöhnliche neue Ideen, die zur Marke passen, sind schwer zu finden. Das Unternehmen geht daher meist einen anderen Weg, indem es zunächst seine Vorstellungen präzisiert und detailliert festhält und sich mit diesem Briefing an ausgesuchte Designer wendet. Vorgegeben werden unter anderem die Zielgruppe, die Größe des Typenplans und gegebenenfalls besondere Features.

Zu letzteren können unter anderem Vorgaben für integrierte Soundsysteme gehören, indirekte Beleuchtung und spezielle Holz- oder Lacksorten. Solche Features definieren zusammen mit den besonderen Gestaltungsideen des jeweiligen Designers (zum Beispiel in der Verarbeitung, bei den verwendeten Farbkombinationen oder markanten Merkmalen), wie eigenständig das neue Möbelstück wird. Was auch bedeutet: wie gut sich „das Neue“ schützen lässt, beispielsweise als Geschmacksmuster – ein wichtiger Punkt, gerade für große Marken wie
WK WOHNEN.

Die Vorschläge der beauftragten Designer entstehen zunächst als Visualisierungen und Renderings. Über deren Auswahl und weitere Optimierung entscheidet bei WK WOHNEN der Händlerbeirat, ein Gremium, mit dem sich das Unternehmen zusätzliche Kompetenz von der vertrieblichen Seite sichert, indem hier erfahrene Händler eingebunden werden. Veit Fahnenbruck, Mitglied im WK-Händlerbeirat seit 2012 und Inhaber der Wohnwelt Fahnenbruck, meint dazu: „Es ist eine Win-win-Situation: Die Marke erhält Feedback aus der Praxis – wir als Händler haben die Chance, direkten Einfluss auf kommende Designstücke zu nehmen. Die gegenseitige Unterstützung führt so dazu, dass Modelle von WK WOHNEN stets zu den Highlights in der Ausstellung wie im Verkauf zählen.“ 

„Design, das für sich selbst spricht“

Dass mit diesem Vorgehen faszinierende Ergebnisse erreicht werden, können Designer wie Klaus Brettner nur bestätigen. Der renommierte Möbeldesigner Brettner entwarf für WK WOHNEN unter anderem das Programm WK 456 ALESSIO, das durch spannende Materialkontraste lebt, und das Programm WK 404 CORNA mit seinen reizvollen Ausklinkungen und farblichen Nischen – beides fast schon Klassiker des modernen Möbeldesigns.

„Ein Design muss auf den Betrachter ausgewogen und harmonisch wirken“, erklärt Brettner im Interview. „Effekthascherei ist fehl am Platz, der Entwurf sollte auf keinen Fall »schreien«. Gutes Design will nicht dominieren, sondern ordnet sich unter. Und besonders im Premiumbereich, aber nicht nur dort, gilt die alte Maxime: Weniger ist mehr. Gutes Design ist reduziertes Design.“

Mit seiner eigenen, ausgesprochen tiefen Erfahrung sowie dem versierten Händlerbeirat und den teils international anerkannten Designern auf seiner Seite, hat WK WOHNEN offenbar einen langfristig wirksamen Schlüssel zum Erfolg gefunden.

Die eigene Verpflichtung auf höchste Ansprüche stand bereits am Anfang der Firmengeschichte – als neun Inhaber von Möbelhäusern mit ihren visionären Ideen im Jahr 1912 die damals noch „Deutschen Werkstätten für Wohnkunst“ gründeten. Das Ziel: mit puristisch anmutenden Möbeln die Verbreitung des guten Geschmacks zu fördern. Zwei Weltkriege unterbrachen die Firmenentwicklung, doch jedes Mal formierten sich Unternehmen nach dem ursprünglichen Leitgedanken neu.

Ab 1953 setzte endgültig der Siegeszug von WK ein: Die Einführung trendsetzender Linien und Systeme, Auszeichnungen auf der Brüsseler Weltausstellung oder der Mailänder Triennale, die wiederholte Aufnahme einzelner Stücke in die Auswahl des Design Centers Stuttgart, die mehrmalige Verleihung des Red Dot Awards … all das markierte den Weg von WK WOHNEN in die und in der ersten Reihe europäischer Möbeldesigner. Dass sich daran in Zukunft etwas ändert oder mit weniger Ideen oder Auszeichnungen zu rechnen ist – das kann sich in der Design- und Möbelszene niemand so recht vorstellen: Zu überzeugend sind das Konzept von
WK WOHNEN und dessen Ergebnisse. 

 

Share

Freshcode Media
Münsterstraße 108
46397 Bocholt

+(49) 163/4207572

kontakt@463.jetzt