Mit Lichtgeschwindigkeit nach vorn

Unsere steigenden Ansprüche an die Verfügbarkeit und Leistung von Telekommunikation stellen neue Anforderungen an alte Netze. Die Bocholter Energie- und Wasserversorgung (BEW) hat dazu bereits vor Jahren ein langfristiges Konzept erstellt und arbeitet gerade im Moment sehr aktiv an der Zukunftssicherung durch Glasfaser.

Filme in Sekundenschnelle online kaufen und laden, auch größere Präsentationen „mal eben“ versenden – unsere technischen Möglichkeiten sind in den letzten Jahren enorm gewachsen, die Telekommunikationslandschaft ändert sich rasant durch neue Techniken … und mit ihr natürlich die Ansprüche von Privatleuten wie Unternehmen. Warten ist keine Option.

»Glasklare Perspektiven«

„Dabei bilden die TK-Netze häufig die Engstelle“, erklärt Jürgen Elmer, der die BEW zusammen mit Ihno Petersen führt. „Sie sind nicht auf Datentransfers in diesem Umfang ausgelegt und können in ihrer Leistung meist nicht einfach »aufgestockt«, sondern müssen ersetzt werden. Angesichts der riesigen Verteilstruktur eine Mammutaufgabe, die Geld, Zeit und Ressourcen in größerem Umfang erfordert.“

»Gestern schon an morgen gedacht«

Als die Zukunftstechnik schlechthin gilt hier die Glasfaser – ganz einfach, weil die damit erreichte Leistungsfähigkeit auch die nächsten Schritte der Entwicklung mit noch deutlich höheren Datenvolumina mitabdeckt. Das hat man bei der BEW sehr frühzeitig erkannt und bereits vor vielen Jahren die richtigen Weichen gestellt: bei der Erschließung, der Verlegung und dem Leistungsausbau.

„Es wurde uns damals schnell klar, dass die neue Entwicklung nicht über Nacht umzusetzen war“, sagt Ihno Petersen, „dass sie langfristige Planung und einen langen Atems brauchte.“ Also entwickelte man ein Konzept, in dessen Rahmen man „Glasfaser“ bei allen anderen Projekten bereits mitdachte und die Möglichkeiten späterer Aufrüstung anlegte, auch wenn der Bedarf zu dieser Zeit noch nicht aktuell war. Ein Beispiel von vielen ist hier die Glasfaser-Mitverlegung beim Ausbau der neuen, großen Stromtrasse zwischen Mussum und Holtwick vor etwa zwei Jahren.

Um den Ausbau des Glasfasernetzes konsequent vorantreiben zu können, gründete die BEW die Bocholter Glasfaser GmbH, die sich seither höchst erfolgreich um den Glasfasereinsatz kümmert – beispielsweise ganz aktuell im Neubaugebiet Markgrafenstraße, wo 80 neue Wohneinheiten die Chance haben werden, mit der bislang leistungsfähigsten Datenleitungslösung durchzustarten.

»Jetzt auch mit Rhede „verknüpft“!«

Ebenfalls aktuell ist die vor kurzem vereinbarte Kooperation mit den Stadtwerken Rhede. Durch Einrichten eines so genannten Übergabepunktes im Bocholter Technologiepark an der Münsterstraße werden die beiden Glasfasernetze miteinander verbunden und können sich in Zukunft gegenseitig bei Bedarf Kapazitäten zur Verfügung stellen – ein wirtschaftliches und strategisches Plus für beide Partner.

„Ich denke, das zeigt auch, dass wir bei allem technischen Know-how und aller baulichen Aktivität vor allem mit- und vorausdenken“, so Jürgen Elmer. „Gute Argumente für alle, die den richtigen Ansprechpartner für die Zukunft suchen, nicht nur rund um Glasfaser …“

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