Jetzt wird es öffentlich!

Ein paar Regeln der PR- und Öffentlichkeitsarbeit.

Es gibt wenig, das für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens wichtiger ist, als gute, solide PR-Arbeit. Egal, ob es darum geht, das Image aufzupolieren, neue Kunden zu gewinnen oder an sich zu binden – in jedem Fall gilt es, die richtigen Strategien auszuwählen, um mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren. Das erfordert schon mal Fingerspitzengefühl, schließlich ist PR-Arbeit keine stumpfe Werbung. Vielleicht helfen diese Tipps weiter.

PR-Arbeit ist eine ernsthafte und wichtige Angelegenheit – sie kann nicht mal eben am Rande erledigt werden, sondern erfordert viel Zeit und Fachwissen. Deshalb sollte es eigene Mitarbeiter geben, die sich ausschließlich damit befassen. Ob man lieber eine Pressestelle im eigenen Haus haben möchte, die sich ausschließlich mit der eigenen Firma befasst, oder eine externe und darauf spezialisierte PR-Firma beauftragen möchte, kommt auf die jeweilige Situation, die Größe der Firma und natürlich die Kosten an.

Natürlich verfolgt PR-Arbeit ein Ziel – dieses vorher exakt zu definieren, ist essenziell. Je nachdem, ob eine Firma erst einmal bekannt werden will, ob ein neues Produkt oder eine neue Leistung an den Markt gebracht werden soll, ob das Image verbessert, neue Kunden akquiriert oder alte reaktiviert werden sollen oder ob man einfach nur wichtige Informationen zu teilen hat – alles braucht eigene Kanäle, Taktiken und Aufbereitungen.

Ebenfalls wichtig zu definieren ist die Zielgruppe – wen genau möchte man ansprechen? Welches Alter, welches Geschlecht, welche sozialen Hintergründe hat „er“ oder „sie“? Wer eher Jugendliche für sich gewinnen möchte, der sollte beispielsweise andere Kanäle nutzen als jemand, der sich mit älteren Menschen befasst. Einige der besten Kampagnen sind schon daran gescheitert, dass sie nicht die richtige Zielgruppe erreichten.

Ein großer Teil der PR-Arbeit ist die Arbeit mit der Presse – über Zeitungen oder ähnliche Medien lassen sich oftmals noch mehr Menschen erreichen als ausschließlich über firmeneigene Kanäle. Am Anfang davon steht die Pressemitteilung, die zu jedem größeren Firmenevent an die umliegenden Zeitungen sowie Fachpublikationen geschickt werden sollte – und zuerst gilt es, jegliche falsche Bescheidenheit abzulegen. Zu denken, dass das eigene Unternehmen nichts Interessantes oder Berichtenswertes für die Allgemeinheit hergibt, ist einer der größten Fehler überhaupt. Denken Sie nur daran, die Pressemitteilung kurz und knackig zu formulieren und noch etwas Bildmaterial dazu zu geben! 

Die Welt ist im Wandel – gute PR-Arbeiter wandeln sich mit. Soziale Medien sind längst nicht mehr aus dem Alltag und aus der Öffentlichkeitsarbeit im Besonderen wegzudenken. Und schon lange werden darüber nicht nur junge Menschen, sondern zunehmend ein sehr breites Publikum erreicht. Ein Firmenprofil auf den Klassikern Facebook und Twitter ist schon mal ein guter Anfang, aber auch über Instagram, Snapchat und sogar WhatsApp ist effektive Öffentlichkeitsarbeit mittlerweile möglich.

Zuletzt das Wichtigste – all diese Arbeit muss zentral koordiniert werden. Wenn jeder Post auf dem Firmenaccount, jede Pressemitteilung, jede Broschüre ohne Absprache und zentrale Leitung gemacht wird, wird der Öffentlichkeit nicht eine einzige, in sich geschlossene Firma mit einem Image und einer Philosophie präsentiert, sondern ein Dutzend kleine Splitter. Und das wäre doch viel zu schade, oder? 

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