Ihr u(h)r-eigenstes Unikat

René Kantehm wohnt in Anholt, hat den Firmensitz in Emmerich – und eine Idee, die die Welt erobern könnte: Mit der neuen Marke Dürmeister haben Kunden erstmals die Möglichkeit, ihre eigene hochwertige und nur aus handwerklich gefertigten Elementen zusammengefügte Armbanduhr selbst zu konfigurieren!

Dürmeister ist dabei, (Uhren-)Geschichte zu schreiben. Schließlich ist man das erste Unternehmen, das mit traditionellen Uhrmachermeistern mechanische Uhren baut, die ausschließlich nach den Wünschen der Kunden gefertigt werden. Hier wird der Kunde zum Designer, baut in nur zehn Schritten über einen emotionalen Online-Konfigurator sein individuelles und exklusives Meisterwerk, das ihm acht bis zwölf Wochen später nach Hause geliefert wird. Es sei denn, er möchte sich den Fertigungsprozess in der Telgter Werkstatt persönlich anschauen.

»Stil, Mode, Individualität … kurz: Uhren«

„Kaum etwas vereint mehr Emotion in sich und eignet sich besser zur eigenen Identifikation wie zur Präsentation als eine hochwertige Uhr“, hält René Kantehm, Geschäftsführer von Dürmeister, fest. „Sie vereint modischen Stil, Präzisionstechnik und praktischen Nutzen in sich. Kein Wunder, dass Uhren nach aktuellen Umfragen weiter unter den fünf emotionalsten Produkten sind … für Männer und für die, die Männern etwas schenken wollen. Nicht nur das: Die Nachfrage wächst beständig im 1- bis 2-stelligen Bereich.“

Er stellt ein Kästchen auf den Tisch – klein, hochwertig, Understatement – und lehnt sich zurück. „Der Markt für hochwertige Uhren ist im Umbruch: weg von Prunk und Protz, hin zu Individualität, hin zu noch mehr Authentizität, zum Handwerklichen. Wünsche, die die traditionellen Häuser nicht erfüllen können: Sie bedienen einen eher breiten Markt, zudem stammt selbst bei manchen berühmten Marken nur die Kerntechnik aus Deutschland oder der Schweiz und der Rest aus anderen Ländern, zum Teil auch aus asiatischer Serienproduktion. Natürlich gibt es auch Maßuhrenhersteller auf dem Markt, aber nur sehr wenige und kleine. Das war bis jetzt die Situation.“

Er beugt sich wieder vor und öffnet das Kästchen …

»Die Zeit war reif«

Am Anfang stand, wie so häufig, ein eher alltäglicher Vorgang: Weihnachten 2013 stand vor der Tür und Kantehms Töchterchen Sydney Lena, damals vier Jahre alt, fragte den Papa, was er sich denn so zu Weihnachten wünsche. Uhren-Fan Kantehm nahm das zum Anlass, über die Frage ein wenig tiefer nachzudenken und kam zu dem Schluss, dass unter all den vielen gesammelten Zeitanzeigern keine wirklich individuelle war – eine eigene, persönliche Uhr … das wäre doch was!

Daraufhin startete er sozusagen den Praxistest, indem er bei einem Maßuhrenhersteller in Hamburg „seine“ Uhr orderte. Dabei musste er jedoch feststellen, dass das Ganze äußerst mühsam war: Abstimmungen verliefen schleppend und nicht zuverlässig, Materialien waren nicht immer alle wie gewünscht verfügbar, Zeitplanungen wurden quasi fortlaufend außer Kraft gesetzt und der vereinbarte Uhrenpreis erhöhte sich mehrmals … Nach einigen ergebnislosen Monaten brach Kantehm den Selbstversuch ab.

Sein Fazit jedoch: Mit standardisierten Prozessen könnte man die Abläufe optimieren und das Einzigartige schaffen! Damit war die Idee zu Dürmeister geboren. Jetzt galt es, die richtigen Leute unter der neuen Fahne zusammenzubringen.

»Präzision im Team«

Auch das gelang ihm: Zum Projekt fanden fünf Spezialisten zusammen, die die gleiche Vision verfolgten und dazu ihre Erfahrungen, ihr Wissen und Fertigkeiten einbrachten – sicherlich auch ein Grund, warum in gerade einmal zwei Jahren aus der Idee greifbare Realität werden konnte.

Kopf, Leiter und Motor des Ganzen ist René Kantehm als Geschäftsführer von Dürmeister. Das prägnante, schlicht-edle Uhrendesign schuf Jutta Bender, Senior Designerin bei Eberhard Hagmann, seines Zeichens ehemaliger Chefdesigner bei Junghans Uhren. Umgesetzt und realisiert werden die außergewöhnlichen Uhren von dem langjährig erfahrenen Uhrmachermeister Reinhold Flüthe und seinen Mitarbeitern – Flüthe leitet sein Traditionsunternehmen in der sechsten Generation und ist unter anderem Spezialist für Veredelungen.

Die Corporate Identity und die Produktpositionierung entwickelte Prof. Dr. Dr. Peter Kürble, renommierter Marketing-Professor an der Hochschule für Oekonomie & Management (FOM), dessen Ideen nicht nur halfen, das Markenprofil von Dürmeister zu schärfen, sondern auch in einem gerade erschienenen Buch nachzulesen sind.

Für das Marken- und Marketingkonzept und die entsprechende Entwicklung und Gestaltung aller Marketing- und Werbemaßnahmen zeichnete die Bocholter Agentur 3B verantwortlich – von der Media-Strategie über die Realisierung der Verkaufs-, Presse- und Begleitunterlagen (unter anderem mit Printanzeigen in Bordmagazinen von Airlines) bis hin zum Online-Konfigurator, der technisch vom Bocholter Systemhaus Antony umgesetzt wurde.

»Hat die Uhr eine Seele? Jetzt ja.«

Das Ergebnis der vereinten Kompetenzen kann sich sehen lassen. Das Kästchen steht jetzt offen auf dem Tisch vor Kantehm und gibt den Blick frei auf die Uhr. Das Ziffernblatt zieht zunächst den Blick auf sich, es ist sehr klar und aufgeräumt, mit deutlicher Anlehnung an den Bauhaus-Stil – auch ein deutsches Aushängeschild. In seiner schlichten Eleganz ist die Uhr auf das Wesentliche reduziert und von hoher Prägnanz.

Klein, aber unübersehbar auf dem Zifferblatt auch der Markenname: Dürmeister. Ganz bewusst hat man sich dafür entschieden, dem Besonderen einen völlig neuen Anfang zu geben, anstatt – wie andere große Hersteller – einen alten Markennamen zu reaktivieren. „Dürmeister“ ist damit Teil des Statements.

Hinter der faszinierenden Optik steckt eine nicht minder faszinierende Technik, unter anderem mit Basiswerken der renommierten Schweizer Firmen ETA und Selitta, bald auch mit Traditionswerken aus Deutschland. Jedes einzelne Bauteil stammt aus handwerklicher Herstellung mit langer Historie, so beispielsweise die Zifferblätter von Schätzle & Cie. – ein Name seit 1910 – oder die Lederarmbänder von der Manufaktur Kaufmann aus Mühlheim/Main – handgefertigt seit 1942. „Jede Dürmeister-Uhr hat das Wesentliche, eine Seele“, sagt Kantehm dazu, „und die ausgesuchten Zulieferer sind ein wesentlicher Pfeiler dieses Konzepts.“

»Jeder Schritt zu seiner Zeit …«

So durchdacht wie die Uhr selbst in allen ihren Aspekten ist, so stimmig ist auch alles andere, insbesondere der Service, zu dem selbstverständlich diverse Beratungsmöglichkeiten gehören … oder das Angebot, den Bau seiner eigenen Uhr in den Meisterwerkstätten von Flüthe im westfälischen Telgte persönlich zu beobachten … oder ein mehrstufiges und sehr hochwertiges Gutschein-Angebot für alle, die „das Eigene“ verschenken möchten.

Auch den Online-Konfigurator kann man durchaus als Teil des Service sehen: Denn in Sachen Design und Darstellung, Bedienerfreundlichkeit und Nutzerführung setzt er in der Tat Maßstäbe. Der gesamte Auswahl- und Gestaltungsprozess zur Uhr ist in zehn übersichtliche, logisch aufeinander aufbauende und umfassend mit Informationen hinterlegte Schritte gegliedert. Jede einzelne Phase lebt zudem durch ihre fantastische, lebensechte Visualisierung und 360-Grad-Ansichten.
Wer möchte, kann die Konfiguration in wenigen Minuten abschließen – alle anderen finden in jedem Schritt umfangreich hinterlegte Informationen zur Exklusivität aller Module und damit zum Besonderen an Dürmeister selbst. Ein letzter, elfter Schritt zur Verpackung rundet den kreativen Part optimal ab, bevor die Auswahl unter allen gängigen Bezahlmöglichkeiten die Bestellung abschließt.

»Eine Uhr wie keine andere – Ihre.«

„Was die Uhren selbst angeht, ist Dürmeister Tradition pur“, fasst René Kantehm zusammen. „Fast alles andere ist neu und innovativ: vom eigenständigen Design über den einzigartigen Online-Konfigurator bis zu den außergewöhnlichen Service-Ideen. In Dürmeister haben wir also das Beste verschiedenster Bereiche zusammengeführt – und damit etwas Neues geschaffen, das zu entdecken sich definitiv lohnt. Genau dazu kann ich jeden nur einladen … und wünsche schon jetzt viel Vergnügen!“

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