Chancen nutzen. Heute. Morgen.

Interview mit TEKA Geschäftsführer Erwin Telöken zum Thema "Industrie 4.0" und den Herausforderungen unserer Zeit.

VIER.SECHS.DREI.: Herr Telöken, das Thema „Industrie 4.0” ist seit einigen Jahren in vielen Branchen ein bestimmendes Thema. Welche Herausforderungen ergeben sich für den betrieblichen Arbeitsschutz?
 
Erwin Telöken: Vorbeugender Arbeitsschutz bleibt wichtig, damit Mitarbeiter dauerhaft gesund bleiben. Doch mit sich ständig weiterentwickelnden Technologien müssen auch die Präventionsmaßnahmen angepasst oder neu entwickelt werden. Der AirTracker zeigt hier einen bahnbrechenden Weg, denn er setzt durch sein sensorisches Kontrollsystem bereits vor der Gefährdung an.
 
Was bedeutet dies für die Gefährdungsbeurteilung am
Arbeitsplatz?
 
Früher hat man die Gefahrenbereiche der Maschinen mit Hilfe von „Zäunen” – ob elektronisch oder mechanisch – gesichert. Dies ist im Zeitalter von Industrie 4.0 nicht mehr ganz so einfach möglich, da Mitarbeiter und Maschine sowie verschiedenste Logistiksysteme eng verknüpft miteinander arbeiten müssen. Um diese geänderten Abläufe zu realisieren, wird es notwendig sein, bestehende Schutzkonzepte umzubauen. Frühzeitiges Monitoring mit eindeutigen Messwerten durch z.B. den AirTracker hilft hier, frühzeitig wirksame Präventivmassnahmen zu ergreifen.
 
Was ist Ihre Vision von Arbeitsschutz 4.0 im Bereich Absaugtechnik?

Um ein anwendungsgerechtes Sicherheitskonzept entwickeln zu können, reicht es nicht aus, nur die vorhandenen Gefährdungen zu analysieren und abzustellen. Es ist notwendig, einen Blick auf alle Daten zu werfen. Gerade im Bereich der Luftreinhaltung lässt sich die Früherkennung so ausbauen, dass das Risiko einer Gefährdungs- Erkrankung fast bei Null liegt. Wir untersuchen und erforschen die Belastungen am Arbeits- und Produktionsplatz ständig und tragen durch den Einsatz von intelligenten Überwachungssystemen so wie innovativen Absaugtechniken vorbeugend zum Schutz der Mitarbeiter bei.
 
Wie viel Bedeutung räumen Sie Lösungen im Bereich Industrie 4.0 für die Zukunftssicherung Ihres Unternehmens ein? Heute – in fünf Jahren?
 
Wir sind Visionär in diesem Bereich und heute schon anderen Marktteilnehmern viele Schritte voraus, wie wir mit dem AirTracker, einem Raumluftüberwachungssystem mit Multi-Sensorik, beweisen. Wir werden als Innovationstreiber im Markt gesehen und dadurch entstehen in Gesprächen mit Kunden Impusle für neue Produkte- und Dienstleistungen, die an den globalen Markt angepasst sind. Dennoch lässt sich die weitere Entwicklung von Industrie 4.0 nicht genau beziffern. 

Wie sieht sich TEKA beim Thema Industrie 4.0 im internationalen Wettbewerb positioniert?

Zur Zeit sind wir in der Branche sicher einer DER Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Wir sind gut gerüstet und werden auch weiterhin in schnellen Entwicklungsschritten neue Ideen nach dem neuesten Stand der (Sensor-)Technik auf den Markt bringen.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg! 

*Anzeige

 
Share

Freshcode Media
Münsterstraße 108
46397 Bocholt

+(49) 163/4207572

kontakt@463.jetzt