Sie sind unverkennbar, die weltweit vertriebenen „Inseln“ des Wassersport-Spezialisten Wibit Sports aus Bocholt – das ist ein Teil ihres Erfolgs.

Formgebung hat im Hause Wibit Sports eine besondere Bedeutung, schon allein wegen der Frage, wie man etwas optimal gestaltet, dass es vorher noch nicht einmal ansatzweise gab. Doch (auch) das Produktdesign scheint den Experten für Wasserspielzeuge besonders gut gelungen zu sein: Im 20. Jahr seines Bestehens sind Sport- und Wasser-Parks mit den markanten, blau-gelb-grünen Wibit-Inselelementen in 80 Ländern weltweit zu finden … und „zuhause“ hat man soeben einen fast futuristischen Firmensitz im Bocholter Industriepark eingeweiht. 

„Form gewinnen – und dadurch Kunden“

Zurück zur Formgebung. Dafür ist bei Wibit Sports ein eigenes Team zuständig. Aus der Erfahrung von mittlerweile mehreren Hundert realisierten Wasser-Sport-Parks entwickeln die hauseigenen Produktdesigner immer wieder neue Attraktionen: Türme und Rutschen, Stege und Brücken, Hügel und Berge – alle als schwimmende Module, die zu großen Insel-Systemen zusammengefügt werden können … und zwar genau nach Kundenwunsch, in nahezu jeder Größe, für offene Gewässer ebenso wie für Schwimmbäder.

„Am Anfang“, verrät Marketing Managerin Annika Paus, „steht die Idee für etwas, das es in dieser Form vorher noch nicht gab, wie beispielsweise unsere neue RodeoSlide. Bei der Frage, wie man diese Idee umsetzen kann, verfügen wir – erstens – über langjährige Erfahrungswerte, zum Beispiel, wie hoch und breit eine solche Rutsche sein muss beziehunsgweise sein darf für den optimalen Rutschspaß  bei gleichzeitig garantierter Sicherheit. Dazu kommt – zweitens – unsere Materialkenntnis: Welche Formen sind herstellbar, welche Belastungen können wir abfedern? Und schließlich haben wir – drittens – unser unverkennbares Wibit-Design.“

Die Wibit-Gestalter sitzen in ihren jeweils eigenen „Arbeitsnischen“ einer gigantischen Tischkonstruktion, die mit ihren stark geschwungenen Formen von oben gesehen dem Firmenlogo ähnelt. Ein transparenter, offener Arbeitsraum, der den gegenseitigen Austausch und das Inspirieren fördert. 

„Vorweg Schwimmen“

„Wir haben viel Arbeit in unseren Vorsprung investiert“, sagt CEO Robert Cirjak mit einem Lächeln. „Deswegen wollen wir auch lange da oben bleiben.“ Gemeinsam mit Romann Rademacher, seinem damaligen Freund aus Fußballkreisen, hatte der gebürtige Kanadier 1996 die Idee zu diesem Unternehmen. Doch der Anfang war gezeichnet von Fehlschlägen, unter anderem wurde ihr erstes Ausstellungsstück von der Messe gestohlen.

Die beiden glaubten unbeirrt an ihre Idee und arbeiteten weiter an ihr: 2000 war das Geburtsjahr des ersten „Aqua Parks“ – man dachte jetzt in größeren Dimensionen. 2006 schließlich startete der bis heute andauernde Höhenflug.

Parallel entstand die Idee eines Modulsystems, das die Kategorie aufblasbarer Wassersportprodukte erst ins Leben rief. Das Modulsystem wurde ein weltweiter Megaseller, verkauft in bis dato 80 Länder. Bis heute, so schätzen die Fachleute, hatten bereits mehr als zwölf Millionen Nutzer auf sechs Kontinenten das Wibit-Vergnügen – sie wurden „wibitisiert“, wie man hier sagt.

„Botschafter auf dem Wasser“

„Und genau daran arbeiten wir weiter“, sagt Robert Cirjak, „die Leute glücklich zu machen“. Nur so kommt man wohl auch auf Lösungen wie WibitTAG, die neueste Innovation von Wibit – wo wir gerade von Formgebung sprachen: Bei WibitTAG handelt es sich um ein neues System, bei dem die klassischen Wibit-Elemente zu Buchstaben zusammengesetzt werden, die aus der Luft betrachtet einen riesigen Schriftzug bilden. „Exklusives, einzigartiges Standortmarketing mit Nutz-, Fun- und Kult-Faktor“, erklärt Cirjak.

Solange man bei Wibit Sports solche Ideen noch aus dem Ärmel schüttelt, muss man sich um den weiteren Erfolg der Wasserspiel-Spezialisten keine Gedanken machen. „Erfolgswelle“ nennt man das.

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