Neues Dienstleistungszentrum in der Bocholter Osterstraße startet durch.

Im Kampf um die Innenstädte gibt es auch positive Meldungen: In Bocholt wurde nun an stadtbekannter Stelle eine mehrjährige Baulücke geschlossen – mit einem markanten Bau, einer Gruppe von gleich fünf kompetenten Dienstleistern und einem neuen Nutzungskonzept. Hier geht man neue Wege, zur Nachahmung durchaus empfohlen.

„Ein Haus mit Geschichte“

„Dies war schon immer ein Bekleidungsstandort, bereits im vorletzten Jahrhundert“, berichtet Friedhelm Löwe, der sozusagen den Stein ins Rollen brachte und das Projekt bis zur Fertigstellung vorantrieb, „ein Ankerpunkt also in der Textilstadt Bocholt.“

Das Vorgängergebäude war „Heimat“ einer großen Filiale von SINN-LEFFERS, zuvor SINN, weswegen es im Volksmund auch so hieß: das SINN-Haus. Die Textilmarke gab den Bocholter Standort auf und das leerstehende Gebäude offenbarte einen enormen Sanierungsbedarf – es lag nahe, den maroden Altbau abzureißen und einen modernen Neubau zu errichten.

In dieser Situation kam der Immobilienspezialist Friedhelm Löwe ins Spiel. Er führte zahlreiche Gespräche und Verhandlungen, unter anderem mit der benachbarten Deutschen Post und mit vielen Einzelhändlern und Filialisten, um den Standort wieder zu beleben – doch genau die zeigten sich sehr zurückhaltend. Die auch von der Stadt ursprünglich gewünschte Ansiedlung neuer Einzelhandelsgeschäfte war damit vom Tisch.

Der erfahrene Friedhelm Löwe erarbeitete mit seinem Team daher eine mehr als nur tragfähige Alternative: Im Erdgeschoss sollte ein Dienstleistungszentrum mit mehreren, sich möglichst ergänzenden Anbietern entstehen, darüber Wohnungen: Projekt „Südwallblick“.

Innerstädtisches Wohnen ist zwar äußerst gefragt und der Bedarf riesig, doch hier war es bislang nicht vorgesehen. So begann ein langer Marsch durch die Instanzen, angefangen bei der notwendigen Bebauungsplanänderung. Der jedoch führte letztlich zu einem überaus positiven Ergebnis.

„Fünf ist Trümpf“

… sagt Friedhelm Löwe lachend, in Anspielung zum einen auf den ehemaligen Slogan der benachbarten Deutschen Post, zum anderen auf die neue Mieterschaft.

Die fünf Unternehmen, die am Ende in den „Südwallblick“ einzogen und hier lichte und geradezu maßgeschneiderte Räumlichkeiten vorfanden, sind allesamt Partner, die sich schon kannten und bereits in der Vergangenheit miteinander gearbeitet haben. Löwe: „Sozusagen ein eingespieltes, kompetentes Team – jetzt auch mit kurzen Wegen!“

Neben Friedhelm Löwes Immobilienunternehmen, das seinen Firmensitz hierhin verlegte, handelt es sich um die Sozietät Rohmann • Tekath • Sobirey (unter anderem spezialisiert auf Baurecht), um den Versicherungsexperten Allianz Elting (unter anderem mit speziellem Baufinanzierungsangebot), um die Steuerberatung Norff & Norff sowie um das renommierte Consulting-Unternehmen Löwe & Team von Ulrike Löwe, der Gattin von Friedhelm Löwe.

„Ein Bau mit Zukunft“

„Die Endstücke der Zentrumsstraßen sind eigentlich so etwas wie die Sorgenkinder jeder Stadt“, erklärt Friedhelm Löwe. Denn der anhaltende Trend der Konzentration des Einkaufsangebots setzt stets in der Stadtmitte an und lässt die Ränder der Innenstädte schwächer werden. Hier allerdings wurde an berühmter Stelle ein Pflock eingeschlagen: Die Ansiedlung einer ganzen Gruppe erfahrener, spezialisierter, sich aber auch gegenseitig ergänzender Unternehmen schafft neuen Zulauf und stärkt die Attraktivität des Standorts.

Eine gewisse Zukunftssicherheit steckt für Löwe auch im Gebäude selbst, das auf der einen Seite an der Fußgängerzone liegt und auf der anderen Seite eigene Kundenparkplätze bietet. Der vom jungen Bocholter Architektenbüro Winkelmann Matzken entwickelte Bau zeichnet sich nicht nur durch seine markante, aber zeitlose Gestaltung aus, sondern ist (im Gegensatz zu den Vorgängern) „für die Ewigkeit“ geschaffen. Das heißt Haltbarkeit und ökologische Vorgaben standen im Fokus. Auch darauf kann man hier bauen. 

 

„Gut gebaut, Löwe!“

Löwe Immobilien bezieht neuen, eigenen Firmensitz – und hat ganz aktuell noch viel vor.

„Die Kombination von Firmenansiedlung und privatem Wohnraum, wie wir sie hier realisiert haben, war auch für uns etwas Neues“, sagt Friedhelm Löwe, Inhaber von Löwe Immobilien und gleichzeitig Eigentümer seines Ladenlokals im Südwallblick. „Denn eigentlich liegt unser Schwerpunkt eher auf öffentlich gefördertem Wohnungsbau, darüber hinaus in der Entwicklung und Errichtung von Eigentumswohnungen.“

Ein Blick auf die aktuellen Projekte von Löwe Immobilien unterstreicht das: Ein Fünf-Familien-Wohnhaus wird da beispielsweise an der Bocholter Schwanenstraße errichtet, ein moderner Bau mit sieben Eigentumswohnungen in direkter Nähe des Hotels „Residenz“ oder auch ein sehr attraktives Gebäude mit fünf Wohnungen an der Krechtinger Straße. „Alle zweieinhalb-geschossig“, berichtet Löwe, „und oben mit Penthouse.“

Auch beim öffentlich geförderten Wohnungsbau macht Löwe eine gestiegene Wertigkeit aus,  aufgrund der hohen Vorgaben und weil mittlerweile 50% der deutschen Bevölkerung Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein hat. So baut sein Unternehmen in Kürze  in Suderwick Doppelhäuser für Familien mit zwei Kindern. „Früher hätte man diesen Wohnraum in einem großen Klotz untergebracht.“

Neue Wege – das liegt dem Unternehmer Löwe. Der studierte Betriebswirt baut seit 25 Jahren auf der Achse Bielefeld–Herford–Bocholt. Seit etwa 15 Jahren jedoch konzentriert sich Löwe nun aufs Bauen in Bocholt – mit sichtbaren Ergebnissen. 

 

Beratung für „Köpfe 4.0“

Löwe & Team berät, begleitet, coacht und trainiert in neuen Räumen.

„Mitten in der Innenstadt und damit unter Menschen zu sein – das passt“, sagt Ulrike Löwe lächelnd. Seit mittlerweile zwölf Jahren begleitet die Inhaberin von Löwe & Team zusammen mit einem Team erfahrener Kooperationspartner mittelständische Unternehmen in Veränderungsprozessen. „Und es geht nahezu immer um drei Säulen: Unternehmen strategisch ausrichten – Führungskompetenzen stärken – Menschen mitnehmen.“

Der schwierigste Teil, so Löwe, bestehe meist darin, (be)greifbar zu machen, dass Veränderungsprozesse heutzutage nicht mehr einmalige Projekte und damit irgendwann abgeschlossen sind, sondern dass es um Veränderungsfitness geht. Also darum, wie gut Unternehmen darin sind, sich den permanent verändernden Rahmenbedingungen am Markt immer wieder anzupassen. Das braucht die Bereitschaft zu kontinuierlicher Arbeit am Unternehmen. Und das heißt,  raus aus der Komfortzone – und Freiräume vom Tagesgeschäft schaffen! Gerade das Thema Digitalisierung rücke den Menschen wieder stärker in den Vordergrund: In der Wissensgesellschaft sind die Team-Mitglieder häufig fachlich die Experten, die tiefer im Thema sind als die Führungskräfte. Die nehmen jetzt eher die Rolle von Beratern und Befähigern ein: mehr Anleiter als Leiter. Dadurch ergeben sich fast zwangsläufig neue Arbeitsstrukturen: Sich selbstorganisierende Teams sind eine Lösung, die das frühere hierarchische Oben/Unten- durch ein Innen/Außen-Denken ersetzt – wobei „Außen“ bedeutet: im Kundenkontakt.

Um solche tiefgreifenden Umwälzungen zu unterstützen, entwickelt Ulrike Löwe mit ihren Kunden Leitbilder und arbeitet inspirierende Antworten auf die Frage „Wofür stehen wir?“ heraus, bevor es an die strategische Ausrichtung („Wo hat mein Kunde den größten Engpass?“) geht. 

 

Die Mischung macht´s – sicherer

 

Große Marke, breites Portfolio, tiefgehende Beratung: Auch am neuen Standort ist dies das Erfolgsrezept der Allianz-Vertretung Elting.

Versicherungsberatung ist Vertrauensgeschäft – eine Binsenweisheit. Besonders greifbar wird das bei der Allianz-Vertretung Elting: Die Großcousins Wolfgang und Ralf Elting haben in Bocholt einen traditionell guten Ruf, denn seit der Agenturgründung durch Ralfs Großvater vor 60 Jahren ist sie stetig gewachsen. Und soeben in modernere Räumlichkeiten an der Osterstraße umgezogen …

Den beiden Großcousins steht mit Thomas Stockhausen, Lukas Tenbusch und Christian Meinen ein starkes Team zur Seite. „Die Mischung macht es“, meint Thomas Stockhausen, „und sie bietet unseren Kunden Vorteile: Fünf Berater bedeuten auch zahlreiche fachliche Schwerpunkte, die Kompetenzen verteilen sich auf Köpfe – und führen zu unserem äußerst breiten Leistungsspektrum. Aber auch die Mischung aus jahrzehntelanger Erfahrung und junger Dynamik passt.“

Thomas Stockhausen ist seit Anfang des Jahres im Team. Er ist ein Baufinanzierungsexperte und Ingenieur mit einem Faible für Firmen mit technischem Hintergrund. Sein Kollege Lukas Tenbusch kommt aus den eigenen Reihen, qualifizierte sich zusätzlich als Finanzanlagen-Fachmann und bildet sich aktuell im Bereich Firmengeschäft weiter.

„Wir arbeiten hier alle mit viel Einsatz und Herzblut“, sagt Lukas Tenbusch, „auf allen Feldern, insbesondere bei Themen wie private und betriebliche Altersvorsorge, Baufinanzierung und generell im Firmengeschäft. Und alles hat sich noch gebessert, seit wir hier sind …“ 

 

Nach Bocholt „gesteuert“

Steuerberatung Norff & Norff jetzt auch in Bocholt.

Manchmal ergeben sich Chancen, die man sich vorher nicht zu hoffen gewagt hätte. Im Fall der Weseler Steuerberatung Norff & Norff war genau das der Fall: Das Büro in Wesel-Büderich arbeitet seit 1993, war seitdem kontinuierlich auf mittlerweile acht Mitarbeiter angewachsen und natürlich waren unter den Mandanten auch Bocholter.

Der Schritt, gleich ein zweites Büro zu eröffnen, ergab sich jedoch fast spontan, als Geschäftspartner – insbesondere die Rechtssozietät Rohmann • Tekath • Sobirey – ein neues Dienstleistungszentrum in der Bocholter Osterstraße bezogen.

„Da passten wir wunderbar rein“, meint Michaela Norff, die zusammen mit ihrer Tochter Nicole Norff die Steuerberatung leitet. „Denn wir decken zum einen den gesamten Bereich steuerberatlicher Leistungen ab – im geschäftlichen Bereich sozusagen von der Gründung bis zur Nachfolgeregelung und im privaten Bereich alles von der klassischen Steuererklärung bis zur Erbschaftsteuererklärung. Aber wir haben zum anderen auch unsere fachlichen Schwerpunkte, darunter Themen wie Unternehmensnachfolgeregelungen, Steuerrecht oder auch Stiftungen und gemeinnützige Organisationen.“

Nicole Norff nickt. „Wir sehen uns aber nicht nur als perfekte Ergänzung unserer Nachbarn in der Betreuung vorhandener Kunden, sondern auch als Newcomer in Bocholt, der seine Kompetenz und seine klare Servicestärke ins Feld führen wird, um weitere, neue Geschäfts- und Privatkunden von uns zu überzeugen – fachlich wie menschlich.“ 

 

Auf Ihr Recht bauen können

Die Rechtsanwältepartnerschaft Rohmann • Tekath • Sobirey mbB jetzt in der Bocholter Innenstadt.

Der Umzug ist geschafft: Die Fachanwälte Dr. Ralf Rohmann, Udo Tekath, Olaf Sobirey und Frau Dr. Nicole Tebrügge sind mit ihrem Büroteam vom Bocholter Industriepark in die Innenstadt gezogen.„Neben Wesel jetzt ein Firmensitz im Bocholter Zentrum, zusammen mit langjährigen Partnern, in tollen Räumlichkeiten, die Platz für unser breites Spektrum bieten – da konnten wir schlecht »nein« sagen“, meint Dr. Ralf Rohmann.

Der erste Eindruck: Hier findet zusammen, was zusammengehört. Denn mit den neuen Nachbarn arbeitet man bereits seit Jahren eng und vertrauensvoll zusammen. „Viele Prozesse können so noch schneller, intensiver und umfassender bearbeitet werden“, nickt Udo Tekath, „ein Vorteil, für uns wie für unsere Klienten.“

Auch innerhalb der Partnerschaft ergänzen sich die Kompetenzen. Rechtsanwalt Dr. Rohmann ist Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht sowie für Arbeitsrecht, Rechtsanwältin Dr. Tebrügge verstärkt als Fachanwältin die Kompetenzen im Bau- und Architektenrecht.

Rechtsanwalt Tekath ergänzt das Spektrum als Fachanwalt für Familienrecht und für Gewerblichen Rechtsschutz, ebenso wie Rechtsanwalt Sobirey als Fachanwalt für Arbeitsrecht und als Notar für den Sitz in Wesel.

„Alles zusammen eine funktionelle, breit angelegte Kombination“, fasst Olaf Sobirey zusammen, „mit der wir unsere Klienten in vielen Rechtsfragen unterstützen können.“ Und Dr. Nicole Tebrügge ergänzt lächelnd: „Ein Angebot, zu dem man ganz leicht kommt – durch die Fußgängerzone oder über unseren Kundenparkplatz.“ 

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